Bali Travel Diary

Die Bali Reise liegt noch nicht ganz so weit zurück, daher möchte ich euch frisch mit Tipps versorgen, die euch für eine mögliche Reise nach Bali helfen

Für mich war es das Erste Mal Asien und daher auch das erste Mal tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und durchschnittlich 25-30 Grad, egal ob bei Regen oder Sonne. Die Anreise ist schon mal nicht ohne, wir sind zwar ab Europa durchgeflogen, aber 12 Stunden straight im Flieger, dann Zwischenstopp in Singapur und dann nochmal circa 3 Stunden Flug bis Denpensar sind schon nicht ohne. Ich bin schon einiges an Langstrecke geflogen, aber die nächste Asien Reise, würde ich nur noch mit Layover machen. Und wir hatten schon humane Flugzeiten ohne große Wartezeiten.

Da ich durch viele Blogs und Instagram bereits wusste, das Bali viele schöne Ecken zu bieten hat, habe ich im Vorfeld eine Route geplant, sodass es nicht zu stressig wird, wir jedoch3-4 Tage vor Ort haben, damit es nicht zu stressig wird. Die Route umfasst Canggu, Ubud, Uluwatu, Gillis und Seminyak.

Soweit waren wir auch mit der Route zufrieden, jedoch hatte wir die Auswirkungen der Erdbeben auf den Gilli Inseln deutlich unterschätzt. Aber das ist eine persönliche Meinung und es muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er Urlaub machen möchte, wo drumherum sehr viel zerstört ist. Die Anreise ist nicht ohne, mit dem Boot waren wir hin 3 Stunden, zurück 4,5 Stunden unterwegs, da wir nur für ein Wochenende auf den Gillis waren, würden wir uns diesen Ausflug in Zukunft sparen oder aber einen längeren Aufenthalt einplanen. Generell sollte man auf Bali immer den Verkehr einplanen. Ich hatte darüber viel im Vorfeld gelesen und es stimmt wirklich, die Distanzen liegen nicht weit auseinander, aber der Verkehr ist teilweise katastrophal und man muss einfach viel Zeit einplanen, um von A nach B zu kommen.

Im Allgemeinen würde ich gern noch ein paar Dinge loswerden, die man sich einfach im Vorfeld bewusst machen sollte. Die Leute sind gastfreundlich aber auch sehr arm. Man sollte wirklich immer einen Brustbeutel bei sich tragen (nicht sichtbar) und immer acht geben, gerade abends auf dem Roller oder auf kaum beleuchteten Straßen. Auch bei den Wechselstuben sollte man darauf achten nicht zu viel Geld auf einmal umzutauschen, da die Leute schon mal skeptisch werden können. Ich hatte häufig Umrechnungstabellen dabei, damit ich in etwa wusste, wieviel Geld ich zurück erhalte (die Währung hat es in sich, man trägt viel Geld mit sich herum).

Ein weiterer Punkt den man sich einfach bewusst machen muss, das Meer ist nicht das schönste.  Es ist warm, es sind viele Surfer unterwegs, an manchen Orten hat man richtig Spaß mit dem Wellengang (aber vorsicht vor der starken Flut), aber durch Ebbe und Flut ist das Wasser nie wirklich klar und Plastikmüll ist ein riesiges Problem. Mir ist auf Bali sehr bewusst geworden, wie stark man eigentlich die Umwelt verschmutzt und ich habe mir seitdem vorgenommen viel viel mehr auf meinen Plastikmüll zu achten. Es gab teilweise Gruppen, die freiwillig nachmittags „beach cleaning“ gemacht haben. Auch sieht man in den Nebenstraßen, fernab der Touristenströme überall Müll rumliegen.

Das waren jetzt die hard facts. Ich finde es wichtig, authentisch zu bleiben und nicht alles durch den Instafilter zu sehen und nur zu schreiben wie schön etwas ist, da man sich einfach bewusst machen sollte, wohin man reist und was auf einen zukommt, bevor man vor Ort bitterlich enttäuscht ist.

 

Trotz alledem muss ich sagen, fand ich Bali echt toll. Die Insel hat einen ganz besondern Vibe, ist  super abwechslungsreich, vor allem wenn sich ein paar Spots anschaut. Außerdem ist es ein  echter foodheaven. Hier mal ein paar Impressionen von unseren Frühstücksspots:

 

 

Bali ist vor allem eines, super vielfältig. Die Landschaft hat sehr viel zu bieten, von steinigen Felsen bis hin zu saftgrünen Reisterrassen und tollem Dschungelfeeling in Ubud.

 

 

Auch wenn es super viel zu entdecken gibt, sollte man die Tage nicht zu voll packen, damit man auch das Urlaubsfeeling genießen kann. Die Insel hat einen unglaublich entspannten Vibe (toppt nochmal Ibiza), den man nicht beschreiben kann, wenn man  nicht vor Ort gewesen ist. Vor allem die Sonnenuntergänge sind traumhaft. Auch wenn das Wetter wechselhaft sein kann (wir waren in der Regenzeit vor Ort) sollte man bis abends am Strand bleiben. Meist hat man Glück und es zieht wieder auf und dann ist es meist wunderschön, vor allem in Uluwatu, wo alles höher gelegen ist. Ich kann den Single Finn Beachclub sehr zum Sunset empfehlen. Hier hat man eine super Aussicht und kann die Surfer beim Sunset Surf auf dem offenen Meer beobachten.

Was ebenfalls positiv auffällt sind die vielen Alleinreisenden, vor allem Frauen.  Ich habe noch nie soviele Menschen allein unterwegs gesehen, wir kamen auch mit einigen ins Gespräch. Viele möchten sich eine Auszeit nehmen, sei es vom Job oder um zu sich selbst zu finden oder auch sehr beliebt war eine Ausbildung zum Yoga Instructor. Jeder der gern Yoga ausübt, sollte auf jeden Fall nach Bali, da die Insel eine Art Yoga Mekka ist.

Dies war nun ein sehr ausführlicher Reisebericht, aber ich hoffe er hilft dem ein oder anderen weiter, der eine Reise nach Bali plant.

 

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